| SECUNDUR Designboden - Objektbericht "domicil Dortmund" |
Eine oft gestellte Forderung in Verkaufs-, Ausstellungs- und Wohnräumen, einen neutralen und natürlichen Bodenbelag gleichzeitig in einem Höchstmaß an Design zur Herstellung von Produkten, Ausstellungsobjekten und Einrichtungen, konnte mit SECUNDUR kürzlich am Objekt domicil in Dortmund sichtbar in Szene gesetzt werden. Das vom domicil 2005 bezogene ehemalige Studio-Kino der UfA (eröffnet nach dem Wiederaufbau 1955) wurde nach der Schließung Mitte der 90er Jahre einige Jahre als Boulevard-Theater (Komödie Dormtund, Hansastheater, Theater Hansastrasse) - Bild 1 - zwischengenutzt, bis 2003 schließlich die Theaterlichter endgültig erloschen. Im Mai 2004 begann der domicil e. V. mit den Umbauarbeiten des ehemaligen Kinos. - Bild 2 -
Der Umbau wurde ermöglicht mit Fördermitteln des Ministeriums für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW, der Stadt Dortmund, sowie durch umfangreiche Eigenleistungen der Vereinsmitglieder des domicils. Planung und Ablauf der Baumaßnahme wurden vom Architekt Klein vom Architekturbüro Heiderich - Hummert - Klein aus Dortmund Derne vorgenommen. In dem ehemaligen Kinosaal der nach dem Umbau u. a. auch als Konzertsaal für z. B. Jazz-Musik genutzt wird, sollte ein ausdrucksstarker, trendgerechter und vielseitig nutzbarer Boden verlegt werden. Mit dem SECUNDUR Designboden, farblich auf die übrige Einrichtung abgestimmt, konnte diese zeitgenössische Architektur realisiert werden. SECUNDUR als farbiger Zementestrich kann in geglätteter Optik als SECUNDUR N oder in geschliffener Optik SECUNDUR S in einer Schichtdicke bis 7 cm als Heizestrich auf Dämmschichten, Trennschicht oder im Verbund verlegt werden. Zunächst wurde der Saal kompl. entkernt - Bild 3 -. Dann erfolgte eine Schaumglasschüttung (ca. 180 m²) - Bild 4 -. Nach Verdichtung wurden auf dem Schaumglasschotter Dämmplatten verlegt. Anschließend wurde nach eine Folie aufgelegt.
Auf diesem Untergrund wurde SECUNDUR N in einer Schichtdicke von i. M. 55 mm von der Fa. Estrich Bräuner aus Marl fachgerecht eingebaut - Bild 5 + 6 - und so bearbeitet bis sich der gewünschte "Wolkenbildungseffekt" einstellte - Bild 7 + 8 -.
In Hinsicht auf Langlebigkeit und leichte Reinigung wurde der SECUNDUR Designestrich gründlich gereinigt und mit einem abgestimmten Pflegesystem, einem Polymer Porenfüller, grundiert und einer Polymer-Beschichtung eingepflegt. Für die spätere Unterhaltsreinigung wird dann nur noch ein zweistufiges Nasswischverfahren mit einem speziellen Reinigungskonzentrat erforderlich sein. SECUNDUR - nachhaltig wirtschaftlich bei gleichzeitiger individueller Designoptik.
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